Talk Lounge Programm

Erstmals gibt es auf der aaa in Friedrichshafen zwei Talk Lounges, eine in jeder Messehalle. Die Aussteller und Branchenexperten präsentieren konkrete Anwenungsbeispiele, neue Lösungen und Tipps für die Praxis. Die Hauptthemen in diesem Jahr sind IIoT, Safety & Security und Neues aus der Robotik. Das Vortragsprogramm ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.

Die Themenschwerpunkte für 2022 sind:

Talk Lounge Programm

Di, 05.04.2022, Talk Lounge B1, Stand B1-640

Industrial Internet of Things

10:00 – 10:20 Uhr
IoT-Systeme so einfach wie ein Smartphone – Wie man in wenigen Tagen durch einfache und intuitive Nutzungskonzepte IoT-Geräte nachrüsten kann

IoT-Systeme werden immer komplexer und sind somit meist nur von ausgebildetem Fachpersonal nutzbar. Auf Grunde des hohen Bedarfes an IoT-System und dem vorherrschenden Fachkräftemangel an IT-Mitarbeitern, entsteht eine immer größer werdende Technologielücke in deutschen Unternehmen. Christian Groß von in.hub wird in diesem Vortrag aufzeigen, wie zukünftig durch einfache und intuitive Soft- und Hardwarelösungen, jeder Mitarbeiter, welcher in der Bedienung eines Smartphones trainiert ist, in der Lage ist IoT-Lösungen zu konfigurieren und zu nutzen.

Christian Groß
Geschäftsführer
in.hub GmbH
10:25 – 10:45 Uhr
„Wer nach allen Seiten offen ist kann nicht ganz dicht sein“ - Neue Möglichkeiten einer offenen Steuerungsplattform

Die Offenheit einer Steuerungsplattform bietet viele Vorteile. Der Anwender ist flexibler bei der Technologieauswahl und kann eigene Komponenten integrieren. Der Schlüssel liegt allerdings in der Zusammenstellung der Komponenten zu einem Automatisierungssystem. In diesem System müssen dann noch die geforderten Security-Maßnahmen umgesetzt werden, um die Lösung vor unbefugten Zugriffen und Manipulation zu schützen. Die PLCnext Technology bietet hier die Grundlage.

Thorsten Knöner
Vertriebsmarketing Elektronik
PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH
10:50 – 11:10 Uhr
weMonitor – Neue Optimierungspotentiale durch die Kombination von Produktionsüberwachung und Predictive Maintenance

Durch die Kombination von Produktionsüberwachung und Predictive Maintenance lassen sich Problembereiche im Sinne der Qualitätssicherung und einer vorausschauenden Instandhaltung identifizieren. Dazu visualisiert die IIoT-Plattform weMonitor das Produktionsgeschehen mittels Maschinen- und Anlagendaten sowie Kennzahlen (z. B. OEE). Wird dabei eine verminderte Effizienz festgestellt, können für eine Detailanalyse Machine-Learning- und Anomaly-Detection-Verfahren genutzt werden.

René Siewert
Softwareentwickler
Webware-Experts OHG
11:15 – 11:35 Uhr
Plug&Secure - zusammen im Dialog zur sicheren Fernwartung

Die Fernwartung von Maschinen und Anlagen wird bei einigen Unternehmen mit einem potenziellen Sicherheitsrisiko oder komplexen Prozessen assoziiert. Dies muss aber nicht so sein. Dieser Vortrag wird Ihnen vermitteln, wie Sie in wenigen Schritten in Ihrem Unternehmen einen sicheren Fernwartungsprozess einrichten können und besser gegen Risikofaktoren geschützt sind.

Marc Schmierer
Produktmanager
Ads-tec GmbH
11:40 – 12:00 Uhr
Wärmebilder inline richtig auswerten – Daten erfassen und zur Maschinensteuerung im IoT nutzen

Messende Wärmebildkameras erfassen die Qualität des Produkts: Aber wie werden diese Daten richtig erfasst, ausgewertet und interpretiert? Hier lauern erstaunlich viele Fehlerquellen! Durch eine sichere Auswertung werden Daten erfasst und können in Echtzeit als Prozessparameter an die Maschine zur Optimierung übermittelt, und zur Qualitätssicherung gespeichert werden. Dies wird anhand von Beispielen aus der Kunststoffindustrie erklärt.

Michael Biermeier
Geschätsführer Vertrieb
[mu:v] GmbH
12:05 – 12:25 Uhr
IIOT - Der einfache und schnelle Weg vom Sensor in die Cloud / Mit den neuen IO-Link Mastern einfach in die Cloud

Mit den neuen IO-Link Mastern einfach in die Cloud Wolfgang Wiedemann stellt auf der all about automation einen Weg vor, wie Smarte Daten von Steuerungs- und IO-Komponenten in Maschinen und Anlagen direkt und sehr einfach in die Cloud übertragen werden können und dies alles aus einer Hand. Im Zeitalter von IIOT ist ein einfacher und unkomplizierter Zugriff, über die unterschiedlichsten Devices, unabhängig vom Standort schon fast eine Basisanforderung. Maschinenoptimierung oder vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) soll nicht mehr standortgebunden sein. So hat der Maschinen- und Anlagenbetreuer alle wichtigen Informationen jederzeit im Blick. Mit den neuen IO-Link Mastern öffnet Murrelektronik eine weitere Türe auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0. Wolfang Wiedemann präsentiert die Schnittstelle in die Cloud. Die Übertragung der Daten kann mit den unterschiedlichsten Kommunikationsmitteln wie z.B JSON, Mqtt oder OPC-UA erfolgen- und das sehr einfach.

Wolfgang Wiedemann
Head of Application&Sales Support,
Murrelektronik GmbH
13:00 – 13:20 Uhr
Einblicke in die Performance der Fertigungsprozesse durch die Verfolgung von Materialflüssen in Echtzeit

Der Production Throughput Inspector (PTI) ermöglicht die Verfolgung von Materialflüssen in Echtzeit und die schnelle Identifizierung von unregelmäßigen Produktionsabläufen wie beispielsweise unplanmäßige Unterbrechungen. Dank der vom PTI gebotenen Transparenz kann ein geschlossener Optimierungsprozess etabliert und nachhaltig gesteuert werden, Prozessmuster und -metriken können analysiert und kontinuierlich überwacht werden.

Dr. Tobias Horneber
Technology Consultant
Evosoft GmbH
13:25 – 13:45 Uhr
Security out of the box – Ihr Weg zur sicheren Fernwartung

Mehr Zeit und mehr SECURITY durch Standardisierung von Fernwartung auf Produktionsanlagen. In der heutigen Zeit gibt es viele teils konkurrierende Ziele aus verschiedenen Bereichen. Gerade in einem Unternehmen prallen hier manchmal Welten aufeinander. Zum einen die IT, die klassischerweise aus der IT-Administration Rund um das Office und Firmennetzwerk kommt und sich hier sehr gut auskennt. Auf der anderen Seite die Produktion mit Ihrem ultimativen Ziel des Produktivitätserhalts und vor allem der Steigerung des OEE (Overall Equipment Effectiveness) und das mit „allen Mitteln”. Steht eine Maschine still, so steht das Telefon des verantwortlichen Maschinenbauers eben nicht still, sondern es muss unmittelbar eine Lösung der Problematik her. Logisch ist hier der Fernzugriff per VPN-Tunnel in das jeweilige Maschinennetzwerk – der Fehler ist oft schnell gefunden und es kann weiter produziert werden. Wenn es denn so einfach wäre für alle Beteiligten….MB connect line hat sich als Ziel gesetzt den Bedarf aus beiden Welten zu vereinen. Hohe Sicherheit als Anforderung aus der IT und schnelle und einfache Handhabung auf Seiten der OT. Hierbei sind sowohl die externen Verbindungen, also die aus dem Internet zum Unternehmen geschehen, als auch die lokalen Verbindungen, vom OT ins IT Netz berücksichtigt.

Dominik Scholz
Business Development Manager
MB connect line GmbH
13:50 – 14:10 Uhr
Modulare SCADA-Plattform am Puls der Zeit – Anlagen vernetzen, Daten sammeln, visualisieren und analysieren. On-Prem oder in der Cloud.

Die Digitalisierung schreitet in allen Branchen stetig voran. Um den Wandel nutzbar zu machen, braucht man eine beherrschbare Software-Plattform, die Maschinen vernetzt und verwaltet, Daten langzeitarchiviert und visualisiert. Als Resultat kann dem Kunden ein digitaler Service geboten werden oder der Betreiber selbst gewinnt durch Analysewerkzeuge tiefe Einblicke in die eigenen Anlagendaten. Technologische Funktionen wie IoT-Konnektivitäten, Datenweitergabe mit OT/IT-Konvergenz sowie Alarm-, Wartungs- und Energiemanagement sind nur ein Bruchteil der Möglichkeiten einer einfach handhabbaren modularen SCADA-Plattform.

Tobias Hellmuth
Produkt & Marketing Manager
FlowChief GmbH
14:15 – 14:35 Uhr
Wie Maschinenbauer 20% ihres Umsatzes mit digitalen Dienstleistungen erzielen können

Vernetzte Maschinen bringen nicht nur Maschinenbauern, sondern auch ihren Kunden zahlreiche Vorteile. Das IIoT bietet Maschinenbauern jedoch mehr als nur Fernzugriff. Mit digitalen Umsatzmodellen können Maschinenbauer neue, wiederkehrende Einnahmen erzielen. Dies ist deshalb bemerkenswert, da erwartet wird, dass innerhalb von 5 Jahren mindestens 20% des Umsatzes der Maschinenbauer aus digitalen Dienstleistungen stammen werden. In dieser Präsentation stellt IXON diese neuen Möglichkeiten vor.

Lukas Schattenberg
Account Manager Deutschland
IXON Cloud
14:40 – 15:00 Uhr
Prozesse optimieren mit funkbasierten MDE- sowie Ruf- und Meldesystemen von WERMA

WERMA bietet neben seinen Standardprodukten im Bereich der Signaltechnik auch Systemlösungen, die einfach und clever in bestehende Produktionsprozesse zu implementieren sind. Als Basis dient die Signaltechnik auf den Maschinen und Arbeitsplätzen unserer Kunden, deren Status in unserer Software digital vernetzt dargestellt und ausgewertet werden kann. So wird die Gewinnung und Auswertung von Produktionskennzahlen zum Kinderspiel und das auch noch für jede Unternehmensgröße bezahlbar.

Daniel Meßner
Technischer Vertrieb
WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG
15:05 – 15:25 Uhr
Smart Factory für den Mittelstand – am Praxisbeispiel der SANHA GmbH & Co. KG

Magic zeigt Ihnen exklusive Einblicke in die Digitalisierung der Produktion bei einem führenden Hersteller von Rohrleitungssystemen. Seit jeher wird Digitalisierung bei SANHA großgeschrieben und so setzt das Unternehmen auf eine Industrie 4.0 Lösung für intelligente Fertigung. Der Hersteller löste unkompliziert Datensilos auf, automatisierte alle Fertigungsprozesse und setzte Workflows neu auf – und verbesserte so Effizienz und Produktivität.
Wie digitale Transformation mit einer durchdachten Roadmap unkompliziert und ohne Schwierigkeiten umgesetzt werden kann.

Stephan Fluhrer
Senior Account Executive
Magic Software Enterprises (Deutschland) GmbH

Di, 05.04.2022, Talk Lounge B2, Stand B2-540

Spezialthemen

10:00 – 10:20 Uhr
Passt ins Bild: Responsive Design bringt die Maschinenbedienung auf jedes Endgerät

Eine HMI-Applikation, die sich automatisch jedem Bildschirm anpasst? Fast zu schön, um wahr zu sein… Die eine universelle HMI-Anwendung, die sich automatisch an jede Bildschirmgröße, -auflösung und -ausrichtung anpasst, ist ein vieldiskutiertes Thema. Viele Konzepte wurden ausprobiert, verfeinert oder vielleicht gleich wieder verworfen. Einfaches Zoomen kann nicht die Lösung sein, auch wenn sie technisch mit Vektorgrafiken umsetzbar wäre. Schließlich will man die größere Bildschirmfläche auch für die Darstellung der Inhalte nutzen. Trefferflächen für Touch-Bedienung erfordern auch auf kleinen Bildschirmen eine physikalische Mindestgröße, weil der Finger gleich groß bleibt. Da kommt aus dem Web-Umfeld ein Ansatz, der sich Responsive Design nennt und der genau das leisten soll: die Webseite passt auf den PC-Bildschirm genauso wie auf das Smartphone-Display. Wie tauglich ist diese Technik für industrielle Anwendungen, was leistet sie und wo sind Grenzen? Der Vortrag liefert einen Überblick und Denkanstöße.

Stefan Niermann
Vertriebsingenieur
INOSOFT GmbH
10:25 – 10:45 Uhr
Maschinensoftware einfach und schnell entwickeln auf der brick.technology Plattform

Erstellen sie hoch moderne Maschinensoftware auf der brick.technology Plattform und profitieren sie von integrierten Lösungen für Multi-Threading, Scripting, Versionskontrolle, Hardware-Virtualisierung, Service Konsole, Entwicklungsumgebung, Prozess- und Performanceanalyse, Berechtigungssystem, responsiver HMI-Erstellung, OPC UA und vielem mehr. Lassen sie sich entführen in die offene Welt von brick.technology und erkennen sie das Potential für ihre Maschinensteuerungslösung von morgen.

Thomas Stoeckli
Leiter Softwareentwicklung und Mitglied der GL
MicroContact AG
10:50 – 11:10 Uhr
Oberflächenstrukturiertes Glas für industrielle Touch-Anwendungen

Glas ist nicht gleich Glas – das merkt man schnell, wenn man mit den Fingern erst über eine Fensterscheibe und im Anschluss über ein Touchdisplay streicht. Denn vor allem im industriellen Umfeld stellen Touchdisplays besondere Anforderungen: Je nach Anwendungsgebiet sollen sie z.B. Reflexionen an der Oberfläche reduzieren und damit die Inhalte gut lesbar machen. Zur Reflexionsreduktion stehen uns u.a. geätzte Oberflächen zur Verfügung. Dabei werden Flachgläser in einem eigens entwickelten Ätz-Touchverfahren in Flusssäure geätzt.

Dr. Dirk Werner
Engineering
EuropTec GmbH & Co. KG
11:15 – 11:35 Uhr
Prozessoptimierung in der Produktion durch 3D gedruckte Vorrichtungen und Halterungen

Du lernst, wie Du durch den 3D-Druck deiner Vorrichtungen und Halterungen deinen gesamten Produktionsprozess optimieren kannst. Dabei steigert der 3D-Druck im Vergleich zu traditionellen Fertigungsmethoden sowohl Effizienz als auch Effektivität durch die ausgezeichneten Leistungen in Produktionsgeschwindigkeit, Designfreiheit, Qualität und Preiswertigkeit. Außerdem erfährst Du, welche weiteren Vorteile die Fertigungsmethode des 3D-Drucks für dich bereithält

Philipp Binkert
Geschäftsführer
3D-Model GmbH
11:40 – 12:00 Uhr
Digital Twin – Smart Data als Take-Away

Der digitale Zwilling ist die Basis für eine Vielzahl an Anwendungen und Dienste entlang des Maschinen-Lebenszyklus. Diese digitalen Modelle für die virtuelle Inbetriebnahme zur Verfügung zu stellen, ist für WEISS als Komponentenhersteller eine klare Perspektive, die den Mehrwert der Simulation im Fokus hat: Engineering begünstigen, Konstruktionszeiten verkürzen und Digitalisierung vorantreiben. Aktuell sind unsere digitalen Modelle im ISG TwinStore verfügbar.

Christian Göltl
Product Manager Digital Buisness
Weiss GmbH
12:05 – 12:25 Uhr
Prozessoptimierung mittels sicherer Strömungsmessung in kritischen Umgebungen

Strömungsmessung nimmt einen immer wichtigeren Platz in der Prozesssteuerung ein. Wurden in der Vergangenheit Strömung unter anderem für Abrechnungszwecke gemessen, dient die Messung heute vermehrt zur Prozessoptimierung. Das richtige Gas- / Luftverhältnis an einem Brenner zu regeln, oder einen ausreichenden Volumenstrom zu überwachen, um die untere Explosionsgrenze sicher zu unterschreiten, sind nur zwei Beispiele für aktuelle Messanwendungen. Behördliche Auflagen, Energieeinsparungsmaßnahmen und Sicherheitsanforderungen stellen neue Einsatzfelder dar. Dabei sind auch Messungen in schwierigen Umgebungen gefragt. Die Absaugung in einem Dentallabor enthält schädliche Feinstäube, die aus der Luft gefiltert werden müssen. Diese Stäube gefährden nicht nur den Menschen, sondern stellen auch eine Belastung für die eingesetzte Sensortechnik dar. Die chemische Industrie fordert für kritische sicherheitsrelevante Messungen eine SIL-Zertifizierung der Sensorik. Teilweise kommen auch mehrere solchen Anforderungen zusammen: Explosionsgeschütze, sichere und robuste Messtechnik. Im Vortrag werden noch weitere industrielle Anwendungen in kritischen Umgebungen vorgestellt:
o Messung von Klärgas
o Messen von Pendelgas bei der Bitumenverladung
o Luftströmung in Lackierkabinen
o Strömungsmessung an Gaswäschern

Dr. Uwe Schmidt
Leiter Vertrieb
Höntzsch GmbH & Co. KG
13:00 – 13:20 Uhr
CO2-Emissionen reduzieren - Nachhaltiges Energiemanagement durch homogenes Schaltschrankklima

CO2-Emissionen reduzieren und flexibel Verdrahten – Nachhaltiges Energiemanagement und Modularität im Schaltschrank mit dem AirSTREAM Verdrahtungssystem. Neben einer großen Flexibilität bei Verdrahtung und nachträglicher Anpassung ermöglichst das kanallose AirSTREAM System die Homogenisierung des Schaltschrankklimas. In Verbindung mit dem AirBLOWER Lüftersystem können nicht nur sehr gefährliche Wärmenester eliminiert, sondern auch Energieverbrauch und CO²- Emission bei der aktiven Kühlung des Schaltschrankes deutlich reduziert werden.

Bernd Hütter
Produktmarktmanager Cabinet
Friedrich Lütze GmbH

Industrielle Kommunikation

10:00 – 10:20 Uhr
Sichere Konnektivität in der Industrie 4.0

Sichere und umfängliche Konnektivität ist das Fundament jeder digitalen Vernetzung. Die drei wesentlichen Säulen der industriellen Datenübertragung sind Zuverlässigkeit, Stabilität und Resilienz. Die Industrie 4.0 schafft viele Möglichkeiten, um die Effizienz und Produktivität eines Unternehmens zu steigern – zum Beispiel durch Remoteverwaltung, Datenanalyse und vorausschauende Wartung. Wir bieten Ihnen mit unseren Lösungen Zukunftssicherheit, Versorgungssicherheit und Manipulationssicherheit.

Jens Hilgner
Geschäftsführer
LUCOM GmbH
10:25 – 10:45 Uhr
Integration von Netzteilen via EtherCAT

Mit den Kniel EtherCAT AC-DC Wandlern ist nun eine ganzheitliche Einbindung in das Prüfsystem möglich. Die Störanfälligkeit ist bei der Energy Digital Stromversorgung von Kniel gering, da die Wandlung zwischen IPC und AC-DC Wandler wegfällt und die Schnittstelle potenzialfrei und mit einer eigenen Hilfsspannung ausgestattet ist. Dies steigert die Performance und Wartungsfreundlichkeit. In Verbindung mit den bereits in den “Standard“ Energy Digital Stromversorgungen implementierten Funktionen, ein echter Mehrwert.

Christoph Vief
Technischer Vertrieb
Kniel System-Electronic GmbH
10:50 – 11:10 Uhr
io-key: Vom Sensor in die Cloud in 60 Sekunden!
Christoph Müller
IoT Account Executive
autosen GmbH

Safety & Security / Normen & Vorschriften

11:15 – 11:35 Uhr
Sicherer Betrieb von Maschinen – Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung

Betreiber sind ab der Beschaffung von Arbeitsmitteln in der Pflicht, Arbeitsschutz und Maschinensicherheit nach BetrSichV zu garantieren. Es muss dafür gesorgt werden, dass Arbeitsmittel über die gesamte Lebensdauer sicher zu verwenden sind. Alle Gefährdungen, die die Gesundheit und Sicherheit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz beeinträchtigen, gilt es zu erfassen und zu überprüfen. Gerade bei Festlegungen von Art, Umfang, Häufigkeit und Tiefe der Prüfungen besteht bei den Betreibern oft Unsicherheit. In diesem Vortrag werden die unterschiedlichen Anforderungen der Prüfungen von Maschinen bei Inbetriebnahme, im Betrieb und bei der Instandhaltung von technischen Schutzmaßnahmen vorgestellt.

Detlef Ullrich
Bereichsleiter Services
EUCHNER GmbH + Co. KG
11:40 – 12:00 Uhr
Schutztürlösungen - aber sicher! Neue Lösungen zum Überwachen, Zuhalten und Bedienen von Schutztüren

Sichere Schutztürsysteme werden zur Absicherung trennender Schutzeinrichtungen eingesetzt. Sie überwachen Türen in Schutzzäunen sowie Hauben und Klappen. Beim Öffnen der Tür müssen Gefahr bringende Maschinenbewegungen gemäß EN ISO 14119 stillgesetzt – das Wiederanlaufen verhindert werden. Dabei dürfen die Schutzeinrichtungen weder umgehbar noch manipulierbar sein. Unsere Lösungen erfüllen diese Anforderungen effektiv und integrieren zusätzliche Funktionalitäten – für mehr Wirtschaftlichkeit.

Timo-Christian Lurf
Regionalleiter Region Süd-West
Pilz GmbH & Co. KG
12:05 – 12:25 Uhr
Security Development Lifecycle mit der IEC 62443

Nach zahlreichen Hackerangriffen ist Cybersecurity längst nicht mehr nur ein “optionales Feature”, sondern viel mehr eine “grundsätzliche Daseinsvorsorge”. Ein Teil dieser Daseinsvorsorge ist, dass Security während des gesamten Produktlebenszyklus betrachtet wird. Im Fachjargon spricht man hier von einem Security Development Lifecycle (SDL). In diesem Vortrag wird beleuchtet, was solch einen SDL ausmacht. Auch die IEC 62443 beinhaltet einen entsprechenden SDL-Standard, dieser wird in dem Vortrag mit vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden zudem konkrete Empfehlungen gegeben, wie sich ein SDL in der Praxis umsetzten lässt.

Mirco Weber
IT-Sicherheitsberater
secuvera GmbH
13:00 – 13:20 Uhr
Zuverlässigkeit und Sicherheit eingebetteter Speicherlösungen für industrielle Anwendungen

Das Institut für Systemdynamik (ISD) bildet seit Jahren einen etablierten Forschungsschwerpunkt der Hochschule Konstanz (HTWG) und ist daher in einem der drei für die HRK Forschungslandkarte definierten Schwerpunkte aufgeführt.  Prof. Dr. Jürgen Freudenberger ist Gründungsdirektor des ISD und Leiter der Arbeitsgruppe Signalverarbeitung. Das ISD kooperiert seit 2011 mit der Firma Hyperstone bei der Entwicklung von Flash-Controllern für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Speichermedien. Gemeinsam wurden inzwischen fünf öffentlich geförderte Forschungsprojekte durchgeführt. Dies umfasst die Entwicklung von Verfahren zur Fehlerkorrektur, Kryptografie und Datenkompression. Im Rahmen der Kooperation wurden bereits sechs anwendungsspezifische integrierte Schaltungen entwickelt und erfolgreich im Markt eingeführt.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Freudenberger
Dekan Fakultät Elektrotechnik & Informationstechnik
HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung

Antriebstechnik

13:25 – 13:45 Uhr
„Power und Energy-Solutions“ das neuartige Antriebs-Versorgungssystem

SEW-Eurodrive „Power und Energy-Solutions“ das neuartige Antriebs-Versorgungssystem. Energie wird schnellen Kondensatorspeichern vorgehalten. Der Leistungsbedarf der Applikation wird aus diesem Speicher bedient, generatorische Bremsenergie für den nächsten Maschinenzyklus gespeichert. Leistungsspitzen treten nicht mehr auf; netzseitige Komponenten wie Kabel, Schalter und Filter sind deutlich kleiner. Bei Netzausfällen versorgt die gespeicherte Energie die gesamte Steuerungsebene. Das vorgestellte System erhöht die Maschinenverfügbarkeit erheblich

Thomas Kühefuß
Leitung Entwicklung
SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG
13:50 – 14:10 Uhr
Ultrapräzisionsmechaniken im Sub-Mikrometerbereich

Vorstellung einer luftgelagerten XY-Mechatronik mit Tilt-Hub Funktionalität – Beschreibung des Grundprinzip eines koplanaren Systems – Erreichbare Genauigkeiten – Beschreibung hybrider Aufbau der Lagerung – Umsetzung der Tilt-Funktionalität im Servoregler

Volker Hille
Business Developement
Jenaer Antriebstechnik GmbH

Handling / Robotik / MRK

10:00 – 10:20 Uhr
Zero-Touch Lösungen: Schutz und Optimierung Ihrer wichtigsten Ressource: Dem Menschen

Ihre MitarbeiterInnen sind das wertvollste Gut! Welche Herausforderungen stellen sich aktuell bei den Unternehmen in Bezug auf ihre Beschäftigten? Die Änderungen des Verbrauchermarkts sind unübersehbar. In unserem Vortrag sprechen wir über genau diese Änderungen und wie wir mit intelligenter Automatisierung die damit verbundenen Auswirkungen auf unsere MitarbeiterInnen positiv beeinflussen können: Wie kann der Betrieb aufrechterhalten und gleichzeitig Ihr Humankapital geschützt und optimiert werden?

Sven Kaluza
Business Development Manager Robotics Central Region
Omron Electronics GmbH
10:25 – 10:45 Uhr
Cobot Sawyer – Verstärkung für Ihr Produktionsteam

Mit Sawyer hat Rethink Robotics einen Cobot geschaffen, der besonders benutzerfreundlich ist. Die intern entwickelte Softwareplattform Intera ist eins der innovativsten Betriebssysteme in der kollaborativen Robotik und ermöglicht die Programmierung und Steuerung von Sawyer ohne Vorkenntnisse. Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen und Handwerksbetrieben kann Sawyer den Wertschöpfungsprozess unterstützen und nach vorne bringen.

Adrian Mayer
Area Sales Manager
Rethink Robotics GmbH
10:50 – 11:10 Uhr
Prozesssegmentierung für die Smart Factory

Die Stecher Automation möchte Ihnen im Rahmen der Talk Lounge in einem Fachvortrag aufzeigen, wie sich die Prozessgestaltung in der Smart Factory vom herkömmlichen, personalintensiven Produktionsprozess unterscheidet. Die Transformation einer herkömmlichen Prozesskette in Richtung Smart Factory ist für mittelständische Unternehmen eine “Herkulesaufgabe”. Eine Einzelschritt ohne einen übergeordneten Plan zu automatisierten ist geradezu kontraproduktiv, da die Einzelschritte zu einem späteren Zeitpunkt miteinander kommunizieren sollen. Die Einzelschritte können sich erheblich von der herkömmlichen Produktionsmethode unterscheiden. Während große Firmen neue Werke bauen und das Prozesssegmentdesign auf wenige Produkte beschränken können, ist dies im Mittelstand meist nicht so. Unsichere Märkte, kurze Restlaufzeiten des Produktionsportfolios etc. machen eine Bewertung der Transformation in Richtung Smart Factory besonders schwer. Die Stecher Automation unterstützt ihre Kunden bei der Prozesssegmentierung für eine Smart Factory. Mit der Matrix-Zelle und einer klugen Prozesssegmentierung gelingt es, die Produktivität in einem flexiblen Umfeld signifikant zu erhöhen.

Simon Stecher und Rene Helbig
stv. COO und Manager/Coo
Stecher Automation GmbH
11:15 – 11:35 Uhr
Lust oder Frust - Digitalisierung und Automatisierung im Mittelstand

Inmitten des globalen Siegeszuges der Digitalisierung, geboostert durch die pandemische Situation der letzten 24 Monate, kippt die Prognose führender Wissenschaftler innerhalb von gut 5 Jahren zum Stand des deutschen Mittelstandes i.B. in der Fertigungsindustrie in den Themenfeldern Digitalisierung und Automatisierung ins Negative. Welche Hemmnisse erkennen wir in Unternehmungen? Wir geben Impulse für Maßnahmen, Quick-Wins und Praxisbeispiel, um digital in Schwung zu kommen oder zu bleiben.

Armin Roth
Geschäftsführer
Roth Steuerungstechnik GmbH
11:40 – 12:00 Uhr
Jenseits von Standardprodukten

Viele Hersteller setzen für‘s industrielle Messen, Steuern und Regeln (MSR) käufliche Standardprodukte ein, zum Beispiel speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Motorcontroller. Was aber tut man, wenn diese das Ziel nicht erreichen, wenn sie zu langsam sind, zu ungenau, zu unflexibel, zu instabil, zu teuer?

Dr. Jürg M. Stettbacher zeigt anhand von konkreten Projektbeispielen aus ganz unterschiedlichen Industriebereichen, dass anwendungsspezifisch entwickelte und optimierte Lösung in vielen Fällen besser, effizienter, flexibler, zukunftsfähiger und letztlich preisgünstiger sind, als der Weg über zugekaufte Komponenten.

Dr. Jürg M. Stettbacher
Inhaber & Geschäftsleiter
Stettbacher Signal Processing AG
12:05 – 12:25 Uhr
Ease-of-Use in der Automatisierung. Einfach: HORST.

Zukunftsfähige Robotersysteme sollten einfach, flexibel und preiswert sein. In diesem Vortrag beantworten wir Fragen wie „Warum automatisieren? Wie sieht die smarte Produktionsgestaltung der Zukunft aus?“ oder „Lohnt sich ein Roboter auch bei variantenreichen Produkten oder Kleinserien?“. HORST steht für Highly Optimized Robotic Systems Technology, ein Industrie-Robotersystem, das Unternehmen jeder Größe die Automatisierung erleichtert – und das auch ohne Programmierkenntnisse.

Patrick Quintus
Sales Manager
fruitcore robotics GmbH
13:00 – 13:20 Uhr
No-Code Robotics

Programmieren wird Anlernen: Mit der Wandelbots Teaching-Lösung ist jeder in der Lage, einen Roboter zu teachen, ohne eine Zeile Code zu programmieren.
Um einen Roboter mit der Wandelbots-Lösung anzulernen, sind nur 3 einfache Schritte nötig:

  1. Vormachen: Der Benutzer führt die Tätigkeit, die der Roboter lernen soll, beispielhaft mit einem Eingabegerät (dem TracePen) aus, während die Bewegungen des Roboters in Echtzeit im Raum aufgezeichnet werden.
  2. Prozess gestalten: Die intuitive Benutzeroberfläche der Wandelbots-App macht den Pfad und den Ablauf editierbar, so dass Keyframes angepasst, Einstellungen kontrolliert und I/Os (für Bewegungen und Funktionen von Endeffektoren) gesteuert werden können.
  3. Fertig: Nach der Fertigstellung wird der Skill in sofort ausführbaren, herstellerspezifischen Code umgewandelt, welcher auf dem Roboter läuft.
Andreas Schuhbauer
Partner Development Manager
Wandelbots GmbH