IBH-Lab KMUdigital

Innovation durch erfolgreiche, grenzüberschreitende Kooperation!

Das Internet der Dinge, Industrie 4.0, Data Science – neue Technologien und verändertes Denken führen zu einem grundlegenden Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft. Das IBH-Lab KMUdigital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen der Bodenseeregion durch die Ausarbeitung adäquater Digitalisierungsstrategien.

Auf Initiative der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH und der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) wurden 2017 IBH-Labs zu den Themen “Digitalisierung von KMU”, “Active and Assisted Living” sowie “Seamless Learning” ins Leben gerufen. Die grenzüberschreitenden Netzwerke aus Hochschulen und Praxispartnern orientieren sich an regional relevanten Themen und den Entwicklungspotenzialen der Region. Sie sollen einen nachhaltigen Beitrag zur Standortattraktivität der Bodenseeregion leisten. Die Förderung der Labs erfolgt mit 6,2 Mio. Euro durch das Programm Interreg V „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt verfügen die drei IBH-Labs über ein Budget von rund 10 Mio. Euro für einen Zeitraum von vier Jahren.

Das IBH-Lab KMUdigital ist ein Forschungs- und Innovationsnetzwerk von zehn Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zahlreichen Praxispartnern. In sechs Themengebieten erarbeiten die Projektpartner mit und für KMU anwendungsorientierte Digitalisierungsstrategien, die KMU der Bodenseeregion bei der Bewältigung, Umsetzung und Implementierung der rasant fortschreitenden industriellen Digitalisierung unterstützen.

So wurde ein "Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator" entwickelt, mit dem KMU ihre Digitalisierungspotenziale selbst erheben, analysieren, priorisieren und daraus ihre individuelle Digitalisierungsstrategie ableiten können.

Der "Digital Transformation Guide" zeigt konkret auf, wie Unternehmen Innovationsteams mit digitaler Kompetenz aufbauen können, um unternehmensintern zukunftsfähige Innovationen zu entwickeln.

Zur Entwicklung neuer Produkte, Services und Geschäftsprozesse stellt die Generierung von Daten heute eine Schlüsseltechnologie dar. "Data Science Instrumente", die von Großunternehmen eingesetzt werden, sind jedoch auf KMU nicht übertragbar, da sie meist zu ressourcenintensiv, aufwändig oder zu riskant sind. Das Lab entwickelt daher speziell für KMU einfach anwendbare Data Science Instrumente.

Welche Maßnahmen auf KMU zukommen, um ihre Produktion zukunftssicher, effizient und produktiv zu gestalten, demonstriert die über drei Länder aufgebaute "International vernetzte Musterfabrik Industrie 4.0".

Die "Digitalisierung der Landwirtschaft" ist bereits weit vorangeschritten, jedoch sehr fragmentiert. Landwirtschaftlichen und verarbeitenden Betrieben wird aufgezeigt, wie eine effektive Gestaltung und Durchführung der Digitalisierung entlang der gesamten ernährungswissenschaftlichen Prozesskette möglich ist.

Grundsätzlich wirkt sich die Digitalisierung sowohl auf organisatorische Unternehmensbereiche als auch auf die Unternehmensumwelt aus. Neben der Entwicklung konkreter Digitalisierungsstrategien wurden politische, rechtliche und organisationale Rahmenbedingungen identifiziert, die KMU in ihrer Digitalisierung beeinträchtigen. Darauf aufbauend werden in einer Digitalen Agenda Bodensee Handlungsempfehlungen für KMU, Politik, Verwaltung und Interessensverbände erarbeitet.

Durch das Lab wird der grenzüberschreitende Austausch von Wissenschaft und KMU gefördert sowie der Wissens-, Innovations- und Technologietransfer zu relevanten Themen der digitalen Transformation vorangetrieben. KMU werden befähigt, eine aktive Rolle in den sich neu herausbildenden Ecosystemen einzunehmen und sich im Wettbewerb mit Großunternehmen zu behaupten.

KMU der Bodenseeregion sind eingeladen, sich aktiv in das Lab einzubringen und aus der Zusammenarbeit mit der angewandten Wissenschaft zu profitieren.

Weitere Informationen auf www.kmu-digital.eu.

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